Open Source Meets Business 2010

Call for Papers läuft weiter

Von Ludger Schmitz, 28.8.2009

Wer beim Nürnberger Kongress Open Source Meets Business (OSMB) vom 26. bis 28. Januar 2010 mit einem Vortrag dabei sein möchte, kann sich bei den Veranstaltern bewerben.

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Die Linux-Macher

Große Firmen lösen die Einzelkämpfer ab

Von Ludger Schmitz, 22.8.2009

Wer sich noch sorgt, Linux habe eine fragliche Zukunft, weil es von einem fragilen Haufen engagierter Einzelpersonen entwickelt werde, sei beruhigt. Dem ist ganz und gar nicht so, wie eine Studie über die Entwicklung des Linux-Kernels belegt.

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Auf Linux gibt’s Kredit...

...naja, genauer gesagt: auf eine Linux-Kreditkarte

Von Ludger Schmitz, 29.7.2009

Da habe ich mich zuerst nur amüsiert: entweder ein Hoax oder eine verrückte PR-Idee: Tatsächlich aber bringt die Linux-Foundation – zunächst nur in den USA – zusammen mit einer Bank diese Kreditkarte heraus. Die Einnahmen sollen in die Unterstützung von Open-Source-Projekten fließen.

Die Linux Foundation hat sich mit CardPartner Inc. zusammengetan und beide bieten die Kreditkarte in den USA über die UMB Bank an. Letztlich ist es eine Visa-Card. Mit der Aktivierung der Karte erhält die Linux Foundation 50 Dollar und danach wenigstens 0,3 Prozent jedes Umsatzes über die Plastikwährung. Die Umsätze will die Linux-Foundation dafür nutzen, um Open-Source-Events zu sponsern und um Mitgliedern der Community beispielsweise bei Reisen zu Vorträgen zu unterstützen. Wann es die Kreditkarte auch in Deutschland geben wird, ist noch nicht klar, geplant ist es jedenfalls.

Google-Hype um Linux-basierendes System

Die Privatanwender sollen Cloud-Pioniere werden

Von Ludger Schmitz, 28.7.2009

So langsam kommt Google wohl in Apple-Sphären: Eine inhaltslose Ankündigung, und schon herrscht im Internet ein Gezwitscher, Geblogge und RSS-Bombardement, ein absurder Gebrauch von Superlativen, als habe jemand Steve Jobs am Nachbartisch belauschen können. Die ganze Aufregung ist wohl Ausdruck der Hoffnung vieler, es könnte Microsoft ans Leder gehen.

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Erster Erfolg gegen Trivialpatente

Ein Einzelkämpfer gewinnt gegen Siemens vor Gericht.

Von Ludger Schmitz, 19. 7. 2009

Dem Potsdamer Programmierer Jan Kechel ist ein erster Erfolg gegen das Patentunwesen gelungen, wie der Nachrichtendienst Heise meldet. Das Bundespatentgericht hat ein Siemens-Patent auf ein „Verfahren zum Angleichen eines auf einer Client-Datenverarbeitungseinrichtung angezeigten Datenbestandes an einem auf einer Server-Datenverarbeitungseinrichtung gespeicherten Quelldatenbestand“ für nicht schutzwürdig erklärt. Kechel hatte gegen das Patent mit der Nummer DE 103119887 B4 geklagt. Er argumentierte, das von Siemens im April 2003 eingereichte Verfahren sei keine Neuheit, sondern werde seit vielen Jahren in zahlreichen Versionskontrollsystemen zur Softwareentwicklung eingesetzt, zum Beispiel vom „Concurrent Version System“ (CVS), das seit dem Juli 1986 öffentlich ist. Das Gericht, dessen Urteilsbegründung noch nicht vorliegt, folgte Kechels Argumentation und erklärte das Siemens-Patent für ungültig.

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